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African music under African skies

Veröffentlicht von am in Afrika
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…war das Motto des letzten Sauti za Busara Festivals auf Sansibar im Jahr 2015. Dieses Jahr musste das Festival aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten zwar leider ausfallen, doch für 2017 laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Informieren kann man sich darüber sehr gut auf der Facebook-Seite des Festivals.

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Ich hatte das große Vergnügen, dieses Festival besuchen zu dürfen. Jeder, der ein Fan von afrikanischer Musik ist und schon einmal von der unvergleichbaren Kulisse Sansibars gehört hat, kann sich vorstellen, wie einzigartig und aufregend dieses Festival ist. Zur besten Jahreszeit, im Februar, setzen wir mit der Fähre von Dar es Salaam, der größten Stadt Tansanias, nach Stone Town auf Sansibar über - die Sonne scheint uns ins Gesicht und wir genießen die angenehme frische Brise, die über den Ozean zieht.  

Zu dieser Zeit ist Sansibar recht gut besucht. Touristen aus aller Welt, Tansanier vom Festland und die Sansibaris selbst lassen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Vom Hafen aus, wo viele kleine Fischerholzbote zu sehen sind, laufen wir Richtung Festivalgelände, welches an einem historisch bedeutsamen Ort liegt - im alten Fort von Stone Town, eine Unesco Weltkulturstätte. Die Künstler kommen aus den verschiedensten Regionen Afrikas - aus Südafrika, Kenia, aber auch aus westafrikanischen Ländern oder von Sansibar selbst.  

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Es ist ein fantastisches Wochenende mit vielen beeindruckenden Auftritten, neben bekannteren Sängern und Bands bekommen auf einer weiteren Bühne auch einige Nachwuchskünstler die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zwischendurch gönnen wir uns eine Kleinigkeit zu essen auf dem fantastischen Forodhani Foodmarket, ein Markt voller Köstlichkeiten, der direkt vor dem alten Fort stattfindet. Hier gibt es frischen Fisch und Fleisch, Zuckerrohrsaft und Sansibarpizza, Kokonussbrot und frisches Obst. Hier lassen wir es uns richtig gut gehen, lauschen der Musik aus dem Fort und bestaunen den Sternenhimmel.  

Am nächsten Morgen schlafen wir erstmal aus, bevor wir uns durch die berühmten Gassen Stone Towns treiben lassen. Hier verläuft man sich sehr schnell, doch verloren gehen kann man eigentlich nicht. Wer immer weiter läuft, erreicht irgendwann ein Ende der Altstadt, von wo aus man sich schnell neu orientieren kann. In den Gassen tummeln sich viele kleine Souvenirgeschäfte, Restaurants und ein großer Markt, wo sich jede Menge Gewürze finden lassen - schließlich trägt Sansibar auch den Namen Gewürzinsel.  

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Auch wenn Sansibar, besonders an diesem Wochenende, auf Touristen eingestellt ist und es ziemlich heiß ist, so ist es doch ratsam die mehrheitlich muslimische Bevölkerung und ihre Traditionen zu respektieren. Ich, als Frau, aber auch meine männlichen Freunde, haben uns sehr wohl gefühlt, wenn wir unsere Knie und Schultern bedeckt haben, und haben dafür auch positive Rückmeldungen erhalten. Am Abend geht es wieder zurück zum Festivalgelände – zum Tanzen zu African music under african skies!  

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Ich habe das Wochenende sehr genossen und bin mir ziemlich sicher, das Festival bei Gelegenheit wieder zu besuchen. Die unbeschreibliche Atmosphäre und die beeindruckenden Künstler sind auf jeden Fall eine Reise wert und es lässt sich wunderbar mit anschließendem Strandurlaub auf Sansibar, Safari in Tansania oder einer Besteigung des Kilimandscharos kombinieren - die Möglichkeiten sind wirkllich vielfältig!  

 

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Markiert in: Sansibar
Ich bin Paulina, komme ursprünglich aus Aachen und habe gerade mein Studium in Ethnologie und VWL abgeschlossen. Vor einer Weile habe ich für ein Jahr in Kapstadt gelebt und sofort mein Herz an diese Stadt verloren. Ich habe seitdem auch einige Zeit in anderen afrikanischen Ländern verbracht, aber nach Kapstadt zieht es mich immer wieder zurück und ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Atmosphäre und Schönheit dieser Stadt. Wenn ich nicht gerade dort bin, schwelge ich in Erinnerungen und plane die nächste Reise…
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Gast Dienstag, 21 November 2017
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